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Projekt Weltgewänder

 

 

 

Im ausverkauften Palais am Funkturm in Berlin präsentierte die Welthungerhilfe am 27. März 2009 die Ergebnisse ihres 3. internationalen Wettbewerbs WeltGewänder. Gezeigt wurden 120 Modelle, die junge Modemacher aus Deutschland, Peru und Mali mit traditionellen Stoffen aus den Projektländern der Welthungerhilfe entworfen haben.

Zehn renommierte Modeschulen aus ganz Deutschland, darunter die Modefachschule Dresden, und das Modeinstitut CEAM aus Lima beteiligten sich an dem Wettbewerb. Die Jungdesigner erhielten Stoffe aus einem der drei Projektländer Mali, Peru oder Indien. Ziel des Wettbewerbs war es, diese schönen und vielfältigen Stoffe in einen neuen, modernen Kontext zu setzen. Wie inspirierend die Auseinandersetzung mit anderen Kulturen sein kann, beweisen die Kollektionen auf eindrucksvolle Art: feminine Cocktailkleider aus peruanischem Streifenstoff, legere Kollektionen aus bunt gemusterter westafrikanischer Baumwolle, exotisch geraffte Kombinationen aus Indien.

Die angehenden Modedesigner der Modefachschule Dresden erhielten farbenfrohen, leuchtenden Streifenstoff aus Peru, aus dem sie kreative Modelle gestalten konnten. In diesem Wettbewerb waren die angehenden Modedesigner dazu aufgerufen, sich respektvoll mit den Kulturen der Projektländer auseinander zu setzen. Diese Aktion will den Dialog der Kulturen fördern und jungen Menschen zeigen, dass es in den Ländern des Südens nicht nur Not und Elend, sondern auch kulturellen Reichtum gibt.

Von jeder Schule wurde ein Modell von der Jury prämiert. Die hohe Qualität der Kollektionen und die Harmonie der Farben überzeugten die Jury, der u. a. angehörten: Bärbel Dieckmann, Präsidentin der Welthungerhilfe, Patricia Riekel, Chefredakteurin von „Bunte“, Torsten Hochstetter, Kreativ-Direktor bei Adidas und Designer, Liana Daskalov, Designer Koordinatorin der Mercedes-Benz Fashion Week Berlin.

Als Siegerin der Modefachschule Dresden ging Elisabeth Neumann hervor. Die 21-jährige überzeugte die Jury mit ihrem Modell „Fishermens’s Trend“. Zu ihrem Siegermodell ließ sich Elisabeth Neumann von Matrosenuniformen inspirieren und sicherte sich damit den ersten Platz der Kollektion der Modefachschule Dresden. Doch auch die anderen Modelle der angehenden Modedesigner des 2. und 3. Ausbildungsjahres der Modefachschule Dresden kreierten Modelle die von dem Kollektionsthema „Interferenz“ inspiriert wurden und den peruanischen Stoff mit Leinen, transparenten seidigen Stoffen, Wolle oder Neopren kombinierten. Um diesen Austausch zwischen den Kulturen nachhaltig zu fördern, werden die Gewinner des Modewettbewerbs ein Entwicklungshilfeprojekt der Welthungerhilfe besuchen. Auch die aktuellen WeltGewänder- Kollektionen gehen auf Reise: im Rahmen einer Ausstellung touren sie durch Museen in Europa.

 


 

Projekt BRN 2008

 

 

 

In diesem Jahr war der Fachbereich Gestaltung der AFBB auf dem Stadtteilfest Bunte Republik Neustadt (BRN) vertreten. In den letzten Jahren etablierte sich die BRN zu einem Kunst- und Kulturfest mit immer mehr auch internationalen jungen Gästen. Dieses Fest bot die ideale Plattform um eigene unternehmerische, gestalterische und projektplanerische Kenntnisse und Fertigkeiten zu erproben. Im Rahmen des Unterrichts der Modefachschule entwickelten die Schüler für dieses Projekt innovative Produktideen, welche dann zur BRN verkauft wurden.

 


 

Projekt BRN 2007

 

 

 

 

Einigen wird es aufgefallen sein: am BRN* - Freitag eröffnete ein kleines Ladengeschäft in der Kamenzer Straße, welches tags zuvor noch ein Künstleratelier war. Ausgestellt wurden Arbeiten von Studenten der Dresdener Modefachschule, die innerhalb von zwei Wochen ein Redesign-Projekt namens -raupenei- ins Leben riefen.

Projekt ReDESIGN zur BRN auf der Kamenzer Straße 20, Dresden


Eine freischaffende Künstlerin stellte das erwähnte Atelier während der Bunten Republik Neustadt zur Verfügung. Die Studenten durchwühlten Schränke und fanden Kleidungsstücke, die schon viel zu lange ein Schattendasein führen mussten. Wer kennt sie nicht, diese T-Shirts und Hosen, Röcke und Blusen, die entweder früher einmal ein Lieblingsstück waren oder in einer kurzen geistigen Umnachtung gekauft wurden; von denen man sich aber aus unerfindlichen Gründen nicht trennen konnte. Die Studentinnen und Studenten der Modefachschule Dresden nahmen sich dieser bislang unbeachtet gebliebenen Kleidungsstücke an und hauchten ihnen als Designübung neues Leben ein....

... es wurde hervorgehoben, eliminiert, reduziert und verstärkt.

Heraus kamen Unikate; individuelle Kleidungstücke für junge Leute, die es lieben, unkonventionell gekleidet zu sein. Ein echtes BRN-Projekt eben. Die Kleidungstücke wurden unter dem neu gegründeten Studenten-Label -raupenei- angeboten, welches nun beständig in Dresden auftauchen wird. Die Studenten haben am Wochenende viel gelernt. Freuen wir uns auf ihre nächste Aktion...

*BRN...
Bunte Republik Neustadt  -  weit über die Grenzen Dresdens bekanntes junges und bisweilen kreatives Stadtteilfest; 15.–17.06.07

 


 

Materialkleider

 

 

 

 

 


 

Taschen- und Schuhherstellung

 

 

 

 

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